Erkenbrechtsweiler, Hülben, Grabenstetten
Die Region am Heidengraben – auf der Schwäbischen Alb
Der Heidengraben ist das größte keltische Oppidum in Mitteleuropa, welches um ca. 120 v. Chr. in der Spätlatènezeit erbaut wurde.
Auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb schufen Menschen vor über 2.000 Jahren durch Zusammenarbeit, Organisation und Arbeitsteilung eine fast 18 km² Metropole ihrer Zeit. Die weitläufigen Befestigungsanlagen, einem Grabhügelfeld aus der Hallstattzeit (8– 6. Jh.v.Chr.) sowie archäologische Funde zeugen noch heute von der Bedeutung dieses Ortes als politisches, wirtschaftliches und kulturelles Fernhandelszentrum.
Als einzigartiger Fundort der keltischen Eisenzeit ist der Heidengraben Teil des UNESCO-Biosphärengebiets Schwäbische Alb und ein Kulturdenkmal von europäischem Rang. Er ist der einzige umfassend geförderte spätlatènezeitliche Standort im „Keltenland Baden-Württemberg“ und bildet gemeinsam mit Heuneburg und Hochdorf eine zentrale Station der baden-württembergischen Kelten-Zeitstraße.
Mit dem Heidengrabenzentrum am Burrenhof verfügt die Region seit 2024 über ein zentrales Informationszentrum. Die moderne, multimediale Ausstellung auf einer Fläche von über 350 m² vermittelt die Geschichte des keltischen Oppidums und schlägt zugleich eine Brücke in die Gegenwart. Eine kleine Sonderausstellungsfläche vertieft keltische Geschichte und bietet Platz für Sonderthemen.
Ein 6 km lange Kelten-Erlebnis-Pfad am Burrenhof führt mit Hilfe einer kostenfreien, multimedialen App entlang von 9 Informationsstationen durch das spätkeltische Oppidum.
Der Heidengrabenturm ermöglicht auf einer Besucherplattform in über 18 Metern Höhe einen schönen Aus- und Draufblick über die Region am Heidengraben und seine einzigartige Größe. Unterstützt und geleitet wird der Draufblick durch eine digitale
Panoramasicht, mit der das historische Oppidum sowie die heutige Region erfasst werden kann.
Das Keltenmuseum in Grabenstetten zeigt sehenswerte Originalfunde, ergänzt durch erläuternde Texte und Rekonstruktionen.
Öffnungszeiten
Keltenmuseum in Grabenstetten:
Das Keltenmuseum ist von Mai bis September
an Sonntagen von 14 – 17 Uhr geöffnet.
Bei Terminabsprache organisieren wir auch Führungen im Museum und Oppidum
Informationen
Jugend-Keltenfilm „Das Zeitenrad“: https://vimeo.com/58990161
Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten Kelten-Erlebnis-Pfad
und Region Heidengraben oder besuchen Sie aus auf Facebook und Instagramm
Weiterführende Links:
Erste Kinderuni auf dem Land: www.kinderuni-am-heidengraben.de
Erkenbrechtsweiler, Hülben, Grabenstetten (PDF)
- Restauriertes Zangentor im Außenbereich des Oppidums Heidengraben © Foto: FAKT Förderverein e. V.
- Restauriertes Zangentor im Außenbereich des Oppidums Heidengraben© Foto: ReichenhallMuseum
- Restaurierung Tor G© Foto: FAKT e.V.
- Wange © Foto: FAKT e.V.
- Händler erreichen Tor G © Foto: 3dmuseum
- Übersicht Heidegraben © Foto: 3dmuseum
- Keltischer Glasschmuck, zu sehen im Keltenmuseum Heidengraben in Grabenstetten ©Foto: Achim Lehmkuhl
- Achsnagel in Menschengestalt, der einst zum Streitwagen eines Angehörigen der spätkeltischen Oberschicht gehörte © H. Zwietasch, LMW Stuttgart
- Digitale Rekonstruktion eines Streitwagens, wie er von Angehörigen der spätkeltischen Oberschicht genutzt wurde © 3dmuseum.eu
- Grabbeigaben der frühkeltischen Zeit (650-450 v. Chr.) aus der Nekropole beim Burrenhof ©LAD, RP Stuttgart
- Mächtige Befestigungsanlagen der „Elsachstadt“ mit Pfostenschlitzmauer, doppeltem Graben und Tor A © 3dmuseum.eu
- Digitale Rekonstruktion eines Händlers mit Schnellwaage, wie sie innerhalb der „Elsachstadt“ gefunden wurde © 3dmuseum.eu
- App „Kelten-Erlebnis-Pfad“
- Visualisierung Heidengrabenzentrum















