Herbertingen

Keltenmuseum HeuneburgHeuneburg-Logo

 

Über 2500 Jahre haben sich hier an der oberen Donau bei Herbertingen-Hundersingen die Reste einer keltischen Höhensiedlung mit einer einzigartigen Wehrmauer aus luftgetrockneten Lehmziegeln erhalten. Sie ist das älteste massive Lehmbauwerk nördlich der Alpen.
Grabungen haben hier ein regionales Machtzentrum erschlossen – einen so genannten Fürstensitz mit stadtähnlichen Bebauungsstrukturen und einer etwa 1 km² großen Außensiedlung.

Die Funde, wie Weinamphoren aus dem Mittelmeerraum und Fragmente griechischer Tongefäße, sind eindrucksvolle Zeugnisse für die vielfältigen Kontakte der Burgherren mit den Hochkulturen des Mittelmeerraumes im 6. und 5. Jahrhundert v. Chr. Sie sind im Heuneburgmuseum in der ehemaligen Zehntscheuer des Klosters Heiligkreuztal in Hundersingen zu sehen.

Zahlreiche Grabhügel und Viereckschanzen in der Umgebung, die Heuneburg und das Heuneburgmuseum sind durch einen 8 km langen, gut ausgeschilderten archäologischen Wanderweg miteinander verbunden.


Öffnungszeiten

Das Heuneburgmuseum in Herbertingen-Hundersingen ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Anfang April bis Ende Oktober
dienstags bis sonntags sowie feiertags von 11 – 17 Uhr
letzter Einlass: 16.30 Uhr

Gruppenführungen sind nach Vereinbarung ab April auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich.


Kurzinformationen können Sie hier herunterladen

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Heuneburgmuseum-Herbertingen