Breisach am Rhein

Der keltische „Fürstensitz“

Als Verkehrsknotenpunkt am Rhein war der Münsterberg seit der Bronzezeit und auch in der keltischen Zeit zwischen 500 und 50 vor Christus durch den Handel von Metallen und Luxuswaren Zentralort am Oberrhein. Dies spiegelt sich in den bei Ausgrabungen gefundenen zahlreichen Importfunden aus dem Mittelmeergebiet wider. Der Reichtum der Kelten zeigt sich auch in den Beigaben der Grabhügel östlich vom Breisacher Münsterberg auf dem Hochgestade. Mit über 70 bisher bekannten Grabhügeln liegt hier die größte Grabhügelgruppe am Oberrhein. Reicher Schmuck sowie griechisches und etruskisches Trinkgeschirr belegen die internationalen Kontakte und den gehobenen Lebensstil der Bestatteten, die ihren Wohnsitz auf dem Münsterberg hatten.

Von der Hafensiedlung zum Militärstützpunkt
Bei Breisach-Hochstetten entstand im 2. Jahrhundert vor Christus eine dicht bebaute Händler- und Handwerkersiedlung. Diese profitierte von der Lage an einem gut passierbaren Rheinübergang und lag am Kreuzungspunkt wichtiger überregionaler Verkehrsachsen.
Zu Beginn des 1. Jahrhunderts wurde die Hafensiedlung verlassen und das Plateau des Münsterberges wieder besiedelt.

Im Museum für Stadtgeschichte im Rheintor, einem der schönsten erhaltenen barocken Festungstore Europas, findet der Besucher zur keltischen Periode der Breisacher Stadtgeschichte zahlreiche Grabungsfunde.


Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 14.00 – 17.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag 11.30 – 17.00 Uhr


Kurzinformationen können Sie hier herunterladen

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