Heuneburg

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Freilichtmuseum Heuneburg – Keltenstadt Pyrene

„Der Istros entspringt bei den Kelten und der Stadt Pyrene und fließt mitten durch Europa“, schrieb der griechische Schriftsteller Herodot im 5. Jh. v. Chr. Vieles spricht dafür, dass die Stadt Pyrene mit der Heuneburg identisch ist. Ohne Zweifel war die Heuneburg während ihrer Blütezeit zwischen 650 und 450 v. Chr. ein bedeutendes Siedlungs-, Handels- und Machtzentrum. Kostbare Importwaren wie Bernstein, Koralle und attische Keramik bezeugen ihre weitreichenden Verbindungen. Zahlreiche verschiedene Bauphasen prägten in die Heuneburg in der Frühen Eisenzeit. Besonders eindrucksvoll war die Bebauung um 600 v. Chr. Eine monumentale, südländische Mauer aus Lehmziegeln umfasste damals das Burgplateau.

Außergewöhnliche Bestattungen im Umland verweisen auf eine wohlhabende Elite, die auf der Heuneburg ihren Sitz hatte. Am bekanntesten ist das Fürstinnengrab der Bettelbühlnekropole. Der Schmuck der außergewöhnlich reich ausgestatteten Frau ist aus Bernstein, Gagat, Bronze und Gold nach fremdländischen Vorbildern gefertigt.

Auf den Spuren der Kelten können sich die Besucherinnen und Besucher im heutigen Freilichtmuseum begeben.


Öffnungszeiten

Geöffnet April bis Oktober, Di – So von 10 bis 17 Uhr

Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet


Kurzinformationen können Sie hier herunterladen

Info-Broschüre Heuneburg – Keltenstadt Pyrene PDF (ca. 1,2 MB)

Freilichtmuseum Heuneburg PDF (ca. 150 KB)

Freilichtmuseum-Heuneburg